9 // 5 Monate

Die Zeit vergeht so schnell. Obwohl ich versuche jeden Tag zu genießen, ziehen die Wochen nur so an mir vorbei. Das Wetter wird besser, die Temperaturen höher und die Vorfreude auf den Sommer größer.

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Blick von der Staten Island Ferry auf die Statue of Liberty

Die letzten Wochen und Monate zusammengefasst:

Kennengelernt: Viele neue Menschen: Au Pairs, Kinder, Eltern und viele andere.

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Brooklyn Bridge Park (DUMBO)

Gegessen: Meine Zeit in New York ist für mich auch im kulinarischen Sinne sehr aufregend. Hier mal ein kleiner Überblick, welche Richtungen ich schon ausprobiert habe: Indisch, thailändisch, japanisch, koreanisch, mexikanisch, amerikanisch, italienisch.

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Erkundet: New York und besonders auch Brooklyn sind so groß, dass ich bis jetzt erst einen Bruchteil gesehen habe. Trotzdem habe ich bis jetzt schon einige Nachbarschaften kennengelernt. Besonders gefallen hat mir SoHo und das West Village in Manhattan. DUMBO, Brooklyn Heights und Park Slope in Brooklyn.

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Waterfront, Brooklyn Heights

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West Village

Gelernt: In meinem Englischkurs, den ich die letzten zwei Monate immer samstags gemacht habe, leider nicht so viel. Dafür aber viel über mich selbst.

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Central Park

Gekauft: Immer mal wieder was. Ich würde sagen mein Shoppingverhalten liegt unter dem allgemeinen Au Pair Durchschnitt. Trotzdem musste auch mein Bankkonto schon ein paar Abzüge verbuchen.

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Chelsea Market in Chelsea (Manhattan)

Gearbeitet: Jede Woche, Montag bis Freitag circa 9 Stunden – eine 45-Stundenwoche. Obwohl sich mein Tag mit Leon oft nicht wie Arbeit anfühlt.

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Nachgedacht: Sehr viel über meine Zukunft, Ziele, Wünsche und Träume.

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Gefühlt: „Achterbahnfahrt der Gefühle“.

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Blick über den Hudson River auf Jersey City, Downtown Manhattan

Dankbar gewesen: Für jeden einzelnen Tag, den ich schon hier bin. Für viele kleine Momente mit tollen und besonderen Menschen.

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Blick von der Staten Island Ferry auf den Financial District (Manhattan)

8 // daily life

Um ehrlich zu sein, drücke ich mich seit Januar darum, endlich mal wieder etwas auf meinem Blog zu schreiben. Warum? Das weiß ich jetzt im Moment auch nicht so genau …

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Vielleicht liegt es einfach daran, dass ich gerade ziemlich viel im Kopf habe und irgendwie nicht genau weiß, wie ich meine Gedanken ordnen soll.

Vier Monate sind jetzt fast, um und ich habe die Tricks jetzt langsam raus. Ich weiß, wann ich vormittags nach Hause kommen sollte, um noch genug Zeit fürs Kochen, Essen und »Pottytraining« (oh ja, wir machen gerade Pottytraining!) zu haben. Ich weiß, wie man die Waschmaschine anstellt und wann es besser ist, mal einen Tag zu Hause zu bleiben.
Kurz, das Leben hier – das Leben mit L. (Gastkind) habe ich im Griff.

Und was ist mit meinem Leben? Genau das weiß ich gerade nicht so genau, denn jetzt habe ich wieder Zeit nachzudenken, durchzuatmen und die Fragen/Ängste/Bedenken an das Danach zuzulassen.

Nein! Wenn ich jetzt noch mal darüber nachdenke, das Danach habe ich absolut nicht im Griff. Ich würde sagen, ich brauche noch Zeit.

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Zwischenzeitlich lasse ich mich einfach mal treiben. Sitze am Wochenende in Cafes im West Village und esse Tiramisu oder Crêpes oder trinke grünen Tee. Danach entdecke ich für mich neue Nachbarschaften in Brooklyn. Oder ich gehe alleine ins Museum, warum auch nicht?!

Ich gehe spazieren, essen und lebe einfach mal in den Tag herein. Das ist ziemlich entspannt und genau das, was ich gerade brauche.

I guess, that’s just everything for now. My life right now.

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7 // 80 Tage

80 Tage. Im Vergleich zu einem 14-tägigen Standardurlaub ist es total viel, im Vergleich zu dem was ich noch vor mir habe – eher wenig.

Trotzdem ich habe schon einiges gelernt. Hier ein Auszug:

  1. Auch wenn ich immer der Meinung war, dass ich gerne alleine bin, manchmal bin ich das eben nicht. Eine neue, riesige Stadt, eine fremde Sprache, alle Lieblingsmenschen nicht in Reichweite – wer fühlt sich da nicht mal einsam?
  2. Diese Menschen – Lieblingsmenschen – zu haben ist so wichtig. Ich bin so froh einige hier bereits gefunden zu haben. Und nicht nur hier, natürlich auch Zuhause.
  3. Heimweh ist ganz normal und es ist nicht schlimm zu sagen: „I’m a little bit homesick right now.“
  4. Manches kann man nicht sofort ändern. Es braucht Zeit und wird erst damit anders und dann vielleicht besser.
  5. Ich bin glücklich hier. Vielleicht nicht immer und überall, aber ich bin glücklich mit dem was ich mache und erlebe. Es fühlt sich richtig an.

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6 // Besuch aus der Heimat 3

Donnerstag

An diesem Tag war der große amerikanische Feiertag Thanksgiving. Wir haben uns gegen ein traditionelles Thanksgiving Dinner in einem Restaurant entschieden.

Dafür waren wir zum zweiten mal auf dem Rockefeller Center. Mit dem Sun and Stars Ticket kommt man nämlich zweimal hoch. Sonnenuntergang mit Blick auf das Empire State Building. Just amazing.

Danach waren wir noch am Times Square. Da muss man einfach mal hin.

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Freitag

Am „Black Friday“ führte uns unser Weg doch tatsächlich zu Macy’s, was an diesem Tag natürlich Ausnahmezustand pur bedeutete. So viele Menschen wollen alle nur Eines: Einkaufen. Gefunden haben wir letztendlich nichts. Macy’s ist ein großes New Yorker Kaufhaus.

Das Highlight der Woche und des Tages war dann ein Ballett-Besuch. So sehr habe ich mich darauf gefreut und trotzdem hat es meine Erwartungen übertroffen. Wer sich gerne mal woanders hinträumt, wird es mögen. New York City Ballet – The Nutcracker.

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Wer Lust auf mehr hat, schaut mal hier rein:

http://www.nycballet.com/Ballets/N/George-Balanchine-s-The-Nutcracker.aspx

Samstag

Dann war die Woche leider auch schon wieder zu Ende. Als ich alleine vom Flughafen wieder kam, war es doch tatsächlich ein bisschen still hier. Zwei Tage später hatte mich der Alltag dann wieder.

Es war eine sehr schöne Woche. Danke Mama!

5 // Besuch aus der Heimat 2

Dienstag

Am Dienstagmorgen haben wir uns auf den Weg zum High Line Park gemacht. Das ist eine nicht genützte Güterzugtrasse, die seit ein paar Jahren als Spazierweg für die Öffentlichkeit geöffnet und angelegt worden ist. Diesen Spaziergang kann ich wirklich jedem emfehlen. Allerdings steht dieser „Geheimtipp“ in so ziemlich jedem Reiseführer, weshalb man niemals alleine ist. Danach sind wir noch ein bisschen durch den Chelsea Market spaziert. Dort gibt es vor allem Essen.

Weil es Dienstags ab 17.00 Uhr freien Eintritt im 9/11 Museum gibt, waren wir am Abend noch dort. Ich hätte tatsächlich nicht gedacht, dass wir reinkommen.
Ja, was soll ich sagen, ein Erlebnis. Beeindruckend, Verstörend, Verwirrend – Reizüberflutung pur.

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Mittwoch

Top of the Rock. Ein Wahnsinnsblick über Manhattan. Es ist einfach immer noch unvorstellbar: New York City.

Ansonsten habe ich eine Winterjacke gefunden, einen schlechten Kaffee getrunken und das Wetter genossen.

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4 // Besuch aus der Heimat

Letzte Woche habe ich das erste Mal Besuch aus Deutschland bekommen. Meine Mama war hier, weil meine Gastfamilie verreist war. Wir haben sehr viel Sightseeing gemacht und ich hatte die Chance die Stadt näher kennen zu lernen. Da wir so viel gemacht haben, dachte ich mir, es wäre das beste, die Woche aufzuteilen, um auch viele Fotos zeigen zu können.

Sonntag

Nach einem Sonntagsfrühstück haben wir uns auf den Weg zu einem ausgiebigen Spaziergang durch New York gemacht. Los ging es am 9/11 Memorial. Das war wirklich sehr beeindruckend. Man kann sich tatsächlich nur sehr schwer vorstellen, dass dort einmal zwei riesige Hochhäuser waren. Unser nächster Stop war die Brooklyn Bridge, die wir zu Fuß überquerten. Und natürlich nicht nur wir – mit uns waren unzählige Spaziergänger, Radfahrer, Jogger und Verkäufer unterwegs.

Nach einem wunderschönen Blick auf Manhattan und Brooklyn landeten wir in Brooklyn Heights. Das ist eine wunderschöne Nachbarschaft, in der man laut unseres Reiseführers, auch mal Sarah Jessica Parker über den Weg laufen kann. Wir haben sie nicht gesehen, dafür unzählige Hochzeitsgäste, die sich im Schatten der Brooklyn Bridge ablichten ließen.

Unser nächstes  Ziel war ein Supermarkt, in dem wir – leicht überfordert – erst mal die Lage überblicken mussten. Heißt: Unzählige Menschen gehen in demfür amerikanische Verhältnisse relativ kleinen Laden zur gleichen Zeit einkaufen. Das war ja klar! Danach beschlossen wir den Nachhausweg anzutreten, und um dabei gleich das Subwaygeld zu sparen: zu Fuß. Müde und kaputt fiehlen wir nach diesem ersten Tag in New York ins Bett.

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Montag

Diesmal stand Kultur auf dem Programm. Und so führte uns unser Weg nach einem morgendlichen Spaziergang durch den Central Park ins Metropolitan Museum of Art. Uns beiden war zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar, dass wir dieses Gebäude nicht vor Einbruch der Dunkelheit verlassen sollten. Kurz: Nach 5 Stunden in diesem Museum hatten wir noch nicht mal einen Bruchteil gesehen. Es gibt so unglaublich viele Austellungsstücke, Bilder, Fotografien und sogar ganz autentisch nachgebaute Gebäude. Also ein Ort, an den ich definitiv zurückkehren werde. Schon alleine, weil man selbst entscheidet, wie viel man an Eintrittsgeld bezahlt.

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3 // 1 Monat

Wow, schon 1 Monat in den USA. Und so richtig erzählt, wie es mir geht, habe ich immer noch nicht.

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Mir geht es gut. Richtig gut. Heimweh? Zum Glück noch nicht, außer die ganz natürlichen Momente in denen man an Zuhause denkt. Nein, ich würde wirklich sagen, ich fühle mich sehr wohl hier. Mit jedem Tag lerne ich alles besser kennen. Die Familie, die Stadt, den Alltag. Und alles gefällt mir mit jedem Tag besser. Ich fühle mich noch wohler, noch mehr Zuhause.

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Alles ist unglaublich neu und aufgregend. Wenn ich in New York unterwegs bin, kann ich nicht aufhören Fotos zu machen. Einfach weil es so schwer zu realisieren ist, dass ich jetzt tatsächlich – endlich – angekommen bin. Doch mittlerweile ist auch ein bisschen der Alltag in mein Leben unter der Woche eingekehrt. Das ist jedoch keineswegs langweilig. Denn jeder Tag ist anders, dadurch dass wir an keine Kindergarten- oder Schulzeiten gebunden sind. Es gibt natürlich trotzdem eine grobe Struktur:

8.00 Uhr gemeinsames Frühstück // 8.30 Uhr Arbeitsbeginn // 9.00-12.00 Uhr Vormittagsprogramm (Spielplatz, Park, Spielgruppe, Bücherei etc.) // 12.00 Uhr Mittagessen // 13.00-15.00 Uhr Pause für uns beide. Einer schläft und eine skypt, liest, wäscht oder räumt auf. // 15.00-17.30 Uhr Nachmittagsprogramm (ähnlich wie vormittags) // 17.30 Uhr Arbeitsende.

Jetzt habe ich nächste Woche erstmal frei, da die ganze Familie ihre Familie besuchen fährt. Ich bleibe in New York und bekomme besuch von meiner Mama. Wir haben schon vieles geplant und ich freue mich schon, endlich mal ein bisschen Sightseeing zu machen.

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2 // Herbstgefühle

Ich habe ihn mir so schön vorgestellt und es stimmt, er ist wunderbar. Der Herbst in New York. Ich war bereits in zwei Botanischen Gärten, im Zoo und in einem Park. Überall sieht man Bäume in den schönsten Farben, buntes Laub und natürlich Kürbisse. Außerdem ist das Wetter unglaublich schön. Letzte Woche hat es nur einen Tag geregnet. Wir versuchen deshalb soviel es geht rauszugehen und unsere Zeit auf Spielplätzen zu verbringen, bevor dann der lange und kalte Winter kommt.

Ich hatte bevor ich herkam ein bisschen Angst, dass mir die Natur in dieser riesigen Stadt fehlen wird. Aber ich glaube mit den unglaublich schönen und vielen Grünzonen die es immer wieder gibt, kann ich ganz gut leben.

Trotzdem ist es nochmal was ganz anderes wirklich aus der Stadt raus zu kommen. Am Sonntag war ich mit meiner Gastfamilie bei Verwandten in New Jersey. Das war wirklich unglaublich schön. Da das Wetter so schön war, waren wir viel draußen und ich habe den Ausflug sehr genoßen.

Nächstes Wochenende steht jetzt erstmal Manhattan auf meinem Plan, mal schauen wo ich so landen werde.

Liebe Grüße Rebecca

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1 // New York, New York

Wie die meisten von euch wahrscheinlich wissen, werde ich mein nächstes Jahr in Amerika verbringen. Ich arbeite und wohne als Au Pair bei einer Familie in New York City. Ihr kleiner Sohn ist 21 Monate alt und mit ihm werde ich im nächsten Jahr die Welt entdecken.

Ich bin jetzt schon seit einer Woche in Amerika. Die ersten Tage habe ich in einer Trainingsschool für Au Pairs verbracht. Dort wurden wir in verschiedenen Gruppen auf unsere Arbeit vorbereitet. Es ging um Erste Hilfe, Disziplin und Spiele. Highlight der Woche war die New York City Tour. Dort konnte ich einen ersten Eindruck der Stadt bekommen und mich noch viel mehr auf das nächste Jahr freuen.IMG_2656 IMG_2669IMG_2680 IMG_2699 IMG_2709 Weiterlesen